Trello-Alternative

Trello Alternative: Welches Tool passt zu Ihrem Team?

Eine Trello Alternative lohnt sich, wenn Projektmanagement, Kunden, Angebote und Rechnungen am selben Vorgang hängen. Hier sehen Sie, welche Tools es gibt, worin sie sich unterscheiden und wann TaskFlow in Colex die passende Lösung ist.

Highlights

Kanban und mehr

Kanban, Liste, Kalender und Karte auf demselben Board.

Aufgaben am Kunden

Kontakte aus dem CRM direkt im Board, Aufgaben im Kundendossier.

Automatisierungen

Regeln pro Board: Status, Zuweisung und Felder laufen im Hintergrund.

Rechte und Hosting

Rollen pro Board, Betrieb mit Fokus auf Hosting in Deutschland.

Colex ist die bessere Wahl, wenn …

  • Aufgaben zu Kunden gehören und Sie Angebote und Rechnungen am selben Kunden führen
  • Ihr Team neben Kanban auch Liste, Kalender und Karte (Außendienst) braucht
  • Rollen und Rechte feiner geregelt sein sollen als „Board sichtbar oder nicht“
  • Sie Aufgaben, Zeit, Mail und Buchhaltung unter einem Login bündeln wollen

Bleiben Sie bei Trello, wenn …

  • Sie nur ein paar einfache Boards brauchen und der kostenlose Tarif reicht
  • Ihr Team fest auf Power-Ups und Erweiterungen von Drittanbietern baut
  • Sie ein reines Aufgaben-Tool wollen, ohne Rechnungen, CRM und Zeiterfassung
  • Das gesamte Unternehmen bereits in Atlassian-Produkten arbeitet

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Vertiefung

Hintergrund & Entscheidungshilfe

Trello Alternative: Warum Teams wechseln

Trello gehört zum Unternehmen Atlassian, das auch Jira entwickelt, und ist ein weit verbreitetes Werkzeug für Kanban-Boards: Listen, Karten, Fristen, Checklisten und Zuweisungen sind schnell eingerichtet und nach wenigen Minuten verständlich.

Für kleine Teams, die ihre Arbeit sichtbar machen wollen, ist das häufig genau richtig, und laut Anbieter gibt es einen kostenlosen Tarif.

Der häufigste Grund für die Suche nach einer Alternative: Die Arbeit wächst über ein einfaches Board hinaus.

Typische Gründe sind fehlende Verknüpfungen zu Kunden und Belegen, der Wunsch nach mehr Projektmanagement mit Zeitplänen und Auswertungen, Fragen zu Datenschutz und DSGVO oder ein Preismodell, das mit der Zahl der Nutzer wächst.

Sobald zu einer Aufgabe ein Kunde, ein Angebot oder eine erfasste Arbeitszeit gehört, wird ein einzelnes Board-Tool zur Insel: Kundendaten werden doppelt gepflegt, und wer wissen will, was für einen Kunden offen ist, sucht in mehreren Programmen.

So finden Sie das passende Tool: sieben Kriterien

Auf dem Markt gibt es eine Vielzahl von Projektmanagement-Tools, und jedes setzt andere Schwerpunkte. Statt Funktionslisten abzuhaken, hilft ein Blick auf die eigene Arbeit.

Diese Kriterien trennen die Anwendungsfälle am deutlichsten:

  • Größe und Struktur des Teams: Für drei Personen reicht oft ein schlankes Board, ab zehn Nutzern gewinnen Rollen, Rechte und Übersicht an Gewicht.
  • Funktionen: Brauchen Sie Kanban, Liste, Kalender, Zeitleiste oder Gantt-Diagramm, Unteraufgaben, Automatisierungen und Dateianhänge? Notieren Sie, was Sie wirklich nutzen würden.
  • Lernkurve und Nutzung: Ein Tool, das niemand versteht, wird nicht genutzt. Funktionsreiche Systeme verlangen mehr Einarbeitung und oft eine Person, die das System pflegt.
  • Datenschutz und DSGVO: Wo liegen die Daten, und gibt es einen Auftragsverarbeitungsvertrag? Gerade bei Aufgaben am Kunden ist das mehr als eine Formalie.
  • Support und Dokumentation: Gibt es Hilfe in Ihrer Sprache, und wie schnell antwortet der Anbieter? Bewertungen auf Plattformen wie Capterra zeigen, wie andere Teams das erleben.
  • Integrationen und Export: Lassen sich Daten übernehmen und später wieder mitnehmen, etwa per CSV? Das schützt vor Abhängigkeit.
  • Kosten: Vergleichen Sie nicht nur den Preis pro Nutzer, sondern was Sie heute insgesamt für Aufgaben, Kundenverwaltung und Rechnungen bezahlen und pflegen.

Kurze Antwort: Welche Trello Alternative passt zu wem? (Artikel im Überblick)

Die kurze Antwort: Wer Projektmanagement mit Zeitplänen und Gantt-Diagrammen braucht, schaut zu Asana, monday.com oder OpenProject. Wer Wissen und Aufgaben in einem Arbeitsbereich bündeln will, wählt Notion.

Wer Aufgaben, Kunden, Angebote und Rechnungen verbinden will, nimmt TaskFlow in Colex. Und wer nur ein einfaches Kanban-Board braucht, bleibt bei Trello. Die Tools im Detail finden Sie weiter unten.

Entscheidungshilfe: Trello, Asana, monday.com, OpenProject, Notion oder TaskFlow je nach Bedarf
Welche Trello Alternative passt zu welchem Bedarf.

Trello und TaskFlow im direkten Vergleich

Trello und TaskFlow lösen ähnliche Aufgaben, setzen aber an verschiedenen Stellen an. Die folgende Gegenüberstellung beruht bei Trello auf öffentlich bekannten Angaben des Anbieters, bitte prüfen Sie Details direkt bei Trello.

Schaubild: Kunde, Aufgabe, Angebot, Rechnung und Zeit hängen an einem Vorgang
Bei TaskFlow hängt die Aufgabe am selben Kunden wie Angebot, Rechnung und Zeit.
  • Einstieg: Trello ist in wenigen Minuten verstanden. TaskFlow braucht etwas mehr Einrichtung, weil Boards, Status und Kontakt-Spalten zu Ihrem Prozess passen sollen.
  • Ansichten: Trello arbeitet vor allem mit Kanban-Boards, weitere Ansichten gibt es laut Anbieter teils nur in Premium-Tarifen. TaskFlow zeigt Kanban, Liste, Kalender und Karte auf demselben Board.
  • Kunden und Belege: Trello hat laut Anbieter keine eigene Kundenverwaltung, Anbindungen laufen über Power-Ups. TaskFlow greift auf das Colex-CRM zu, Angebote und Rechnungen hängen am selben Kunden.
  • Erweiterungen: Trello setzt auf Power-Ups von Drittanbietern. TaskFlow bringt verknüpfte Module mit, hat aber keinen Marktplatz.
  • Automatisierung: Trello bietet laut Anbieter eigene Automatisierungen. TaskFlow arbeitet mit Regeln pro Board: Auslöser wie neues Element, Statuswechsel oder Zuweisung, Aktionen wie Feld setzen, benachrichtigen oder archivieren.
  • Kosten: Trello hat laut Anbieter einen kostenlosen Tarif. Colex startet bei 69 € pro Monat zzgl. MwSt. mit fünf Benutzern, dafür sind Rechnungen, CRM und Zeiterfassung im selben System.
  • Datenschutz: Bei Trello prüfen Sie Standort und Vertrag direkt beim Anbieter. Colex wird mit Fokus auf Hosting in Deutschland betrieben.
  • Mobil: Trello bietet laut Anbieter eigene Apps. Colex läuft als PWA im Browser und auf dem Homescreen.

Die Allrounder: Asana, monday.com und ClickUp

Diese drei Tools zielen auf Teams, die Projektmanagement als eigenes Thema betreiben.

Die folgenden Beschreibungen beruhen auf öffentlich bekannten Produktangaben und ersetzen keine eigene Prüfung; Preise und Funktionen ändern sich, bitte prüfen Sie sie direkt beim Anbieter.

  • Im Vergleich zu Trello ist Asana laut Anbieter auf die Planung von Projekten und Teams ausgelegt, mit Aufgabenlisten, Boards, Zeitleisten und Zielen. Es passt für Organisationen mit vielen parallelen Projekten und Abhängigkeiten.
  • Gegenüber Trello bietet monday.com frei konfigurierbare Boards mit Automatisierungen und Dashboards. Der Vorteil ist die Flexibilität, der Preis hängt laut Anbieter von Tarif und Zahl der Plätze ab.
  • ClickUp gilt im Vergleich zu Trello als besonders funktionsreich, mit Aufgaben, Dokumenten und Auswertungen in einem System. Entsprechend länger ist die Einarbeitung, und die Komplexität kann kleinere Teams überfordern.

Wissen und Aufgaben: Notion und Nuclino

Anders als Trello kombiniert Notion Dokumente, Wikis und Datenbanken mit Tabellen- und Board-Ansichten. Wenn Wissen und Aufgaben in einem frei gestaltbaren Arbeitsbereich liegen sollen, ist das eine starke Mischung.

Wer dagegen feste Prozesse mit Kunden und Belegen steuert, muss vieles selbst aufbauen.

Nuclino ist laut Anbieter auf gemeinsame Wissenssammlungen ausgelegt und bietet daneben Board-Ansichten für Aufgaben.

Es eignet sich für Teams, bei denen Dokumentation im Vordergrund steht und Aufgaben eher begleitend verwaltet werden.

Microsoft Planner, Microsoft Project, Basecamp und Kanban-Spezialisten

Wer ohnehin mit Microsoft 365 arbeitet, findet in Microsoft Planner eine naheliegende Aufgabenverwaltung im bekannten Umfeld, laut Anbieter auch direkt in Microsoft Teams.

Microsoft Project ist dagegen für klassisches Projektmanagement mit Zeitplänen gedacht.

Basecamp setzt laut Anbieter auf einen bewusst schlichten Ansatz mit To-do-Listen, Nachrichten und Terminplan für Zusammenarbeit und Kommunikation im Projekt.

Daneben gibt es Anbieter, die sich auf Kanban und Aufgabenverwaltung konzentrieren, etwa MeisterTask, Zenkit oder factro, dazu Zoho Projects, sowie Open-Source-Lösungen wie OpenProject mit Gantt-Diagrammen und Projektstrukturplan.

Welches davon passt, hängt davon ab, ob Sie ein einfaches Board, ein klassisches Projektmanagement oder eine selbst betriebene Lösung wollen.

TaskFlow in Colex: die Alternative mit Kundenbezug

TaskFlow ist das Aufgabenmodul von Colex. Der Schwerpunkt liegt nicht auf einem allgemeinen Arbeitsbereich, sondern auf Aufgaben, die zu Kunden, Angeboten, Rechnungen und Zeiten gehören.

Kontakt-Spalten greifen auf die Kunden im Colex-CRM zu, neue Kunden lassen sich aus dem Board anlegen, und Aufgaben erscheinen im Kundendossier.

Ein Board lässt sich als Liste, Kanban, Kalender und Karte darstellen. Die Kartenansicht mit Adressen hilft dem Außendienst bei der Tagesplanung, gespeicherte Ansichten mit Filtern gibt es pro Nutzer.

Regeln pro Board setzen Felder, benachrichtigen Personen, verschieben oder archivieren Elemente, wenn sich ein Status ändert. So lassen sich einfache Workflows ohne Programmierung abbilden und die Effizienz im Team steigern.

TaskFlow-Board einer Agentur in der Listenansicht mit Status, Verantwortlichen, Fristen und Kunden
Listenansicht mit Gruppen, Status, Verantwortlichen, Fristen und Kunde (Beispieldaten).

Funktionen im Überblick: Projektmanagement mit TaskFlow

Projektmanagement heißt im Alltag meist: Aufgaben erfassen, Verantwortliche festlegen, Fristen setzen und den Stand sichtbar halten.

TaskFlow deckt das mit Boards ab, die Sie nach Ihrem Prozess aufbauen: mit eigenen Gruppen, Labels, Statuswerten und Spalten für Text, Datum, Person, Kontakt, Telefon und Adresse.

So entsteht ein Workflow von der Anfrage bis zur Abnahme, den jeder im Team versteht.

Neue Automatisierung in TaskFlow mit Wenn-Dann-Regel für ein Board
Automatisierungen: Auslöser, Aktion und Spalte pro Board festlegen.

Teamarbeit und Zusammenarbeit im Alltag

Gute Zusammenarbeit entscheidet sich an kleinen Dingen: Wer ist zuständig, wo steht die Rückfrage, und wer erfährt davon? In TaskFlow stehen Kommentare, Aktivitäts-Updates und Reaktionen direkt am Element.

Anrufnotizen lassen sich dort dokumentieren, damit nach einem Telefonat nichts im Kopf einer einzelnen Person bleibt. Das schafft Transparenz im Team und ersetzt viel Kommunikation per E-Mail.

Zuweisungen lösen eine Benachrichtigung aus, ebenso Kommentare und anstehende Fristen.

Die Benachrichtigungen lassen sich pro Board einstellen, und wer die Colex-App auf dem Desktop installiert, erhält sie auch bei minimiertem Browser.

Ob Änderungen anderer Nutzer in Echtzeit sichtbar sind, sollten Sie im Test mit Ihrem Team prüfen. Wichtiger als Echtzeit ist eine klare Zuständigkeit, auch für Kolleg:innen, die erst später in ein Board schauen.

Auch die beste Echtzeit-Abstimmung ersetzt keine Regel, wo Rückfragen stehen.

Kommentare am Element in TaskFlow mit Rückfrage und Antwort im Team
Rückfragen stehen als Update am Element, nicht in Chat oder Postfach.

Google Kalender, Google Workspace und Aufgaben zusammen planen

Aufgaben mit Frist und Termine gehören in der Praxis zusammen. TaskFlow zeigt Fristen in der Kalenderansicht und kann Termine mit dem Google Kalender synchronisieren, wenn Sie Ihr Konto per OAuth verbinden.

Wer Google Workspace nutzt, behält so seine Termine an einem Ort. Beim Erstellen, Ändern und Löschen eines Termins wird der Abgleich durchgeführt, auf Wunsch mit Google-Meet-Link und Bezug zum Kunden.

Kalenderansicht in TaskFlow mit Fristen und Aufgaben im Monat und Schaltfläche Google verbinden
Kalenderansicht mit Fristen; der Google Kalender lässt sich verbinden.

Datenschutz, DSGVO und Sicherheit: Datensicherheit im Team-Board

Sobald Aufgaben Kundennamen, Adressen oder Angebotsdaten enthalten, wird der Betrieb des Tools zur Datenschutzfrage.

Colex wird mit Fokus auf Hosting in Deutschland betrieben, und für die Verarbeitung personenbezogener Daten steht ein Auftragsverarbeitungsvertrag zur Verfügung.

Die rechtliche Bewertung für Ihr Unternehmen bleibt bei Ihrer Datenschutzberatung.

Kosten: nicht nur der Preis pro Nutzer

Die Trello-Preise ändern sich je nach Tarif, bitte prüfen Sie diese direkt beim Anbieter. Für Colex gilt: Die Tarife starten bei 69 € pro Monat zzgl. MwSt., fünf Benutzer sind enthalten, TaskFlow ist ab dem Starter-Tarif dabei.

Testen können Sie 30 Tage ohne Kreditkarte.

Wann Colex nicht die richtige Wahl ist

Ehrlich gesagt: Für ein einzelnes, einfaches Board ohne Kundenbezug ist Trello leichter.

Auch wenn Sie sich auf Marktplatz-Erweiterungen verlassen, ist Colex kein 1:1-Ersatz, denn Colex bietet keine Partner-Erweiterungen, sondern verknüpfte eigene Module.

Eine native App für iOS oder Android gibt es nicht, die Colex-App läuft als PWA. Sprint-Planung mit Story Points und Entwickler-Werkzeuge sind nicht der Schwerpunkt von TaskFlow.

Umstieg von Trello in vier Schritten

Beginnen Sie mit einem Board für einen echten Prozess, etwa Kampagnen oder Serviceaufträge, und legen Sie fünf bis sieben Status an. Bestehende Aufgaben können Sie per CSV-Import übernehmen.

Ob sich Ihre Trello-Daten sauber in dieses Format bringen lassen, hängt von Ihrem Export ab; das klären wir gern vorab in einer persönlichen Beratung oder Demo.

Weisen Sie danach Verantwortliche zu, vereinbaren Sie, dass Rückfragen als Kommentar am Element stehen, und lassen Sie das alte Board nach ein bis zwei Wochen nur noch lesen.

So sehen Sie, welche Spalten und Regeln noch fehlen, bevor Sie das Alt-System abschalten. Dokumentation und Support begleiten Sie dabei.

Projekt planen mit Kanban: ein Beispiel aus einer Agentur

Stellen Sie sich eine kleine Agentur mit sechs Personen vor, die parallel mehrere Kundenprojekte betreut. Für jedes Projekt gibt es ein Board mit den Gruppen Planung, Umsetzung und Abnahme.

Jede Aufgabe hat eine verantwortliche Person, eine Frist und eine Kontakt-Spalte, die den Kunden aus dem CRM zeigt.

Im Kanban sieht das Team, was gerade in Arbeit ist, die Kalenderansicht zeigt die Fristen der Woche, und Termine mit dem Kunden landen im Google Kalender, bei Bedarf mit Google-Meet-Link.

Ist das Projekt abgenommen, gehört das Angebot und die Rechnung zum selben Kunden und muss nicht neu erfasst werden.

Genau dieser durchgehende Faden zwischen Projektmanagement und Belegen ist der Unterschied zu einem reinen Board-Tool wie Trello.

Kanban-Ansicht in TaskFlow mit Spalten Offen, In Arbeit, Rückfrage und Erledigt
Kanban-Ansicht nach Status gruppiert (Beispieldaten einer Agentur).

Kostenlose Trello Alternativen: Was die Gratis-Tarife leisten

Viele suchen eine kostenlose Trello Alternative. Laut Anbietern gibt es Gratis-Tarife unter anderem bei Asana, Notion, ClickUp und Trello selbst, und Microsoft Planner ist in bestimmten Microsoft-365-Paketen enthalten.

Die genauen Grenzen ändern sich und stehen auf den Preisseiten der Anbieter.

Typisch für kostenlose Tarife sind Begrenzungen bei der Zahl der Nutzer, der Boards, der Ansichten oder des Speicherplatzes. Prüfen Sie deshalb vor dem Start, ob die Grenzen zu Ihrem Team passen und was passiert, wenn Sie wachsen.

Prüfen Sie außerdem, wo die Daten liegen: Bei kostenlosen Angeboten ist der Datenschutz oft der Punkt, an dem später nachgebessert werden muss.

Colex hat keinen dauerhaft kostenlosen Plan, bietet aber 30 Tage Test ohne Kreditkarte. Ein kostenloser Plan lohnt sich vor allem zum Ausprobieren.

Open Source Alternative zu Trello: selbst betreiben oder nicht?

Wer die volle Kontrolle über die Daten behalten will, schaut sich Open Source Lösungen an.

Bekannt sind Kanboard, Planka und Wekan als schlichte Kanban-Boards sowie OpenProject, das auch klassisches Projektmanagement mit Gantt-Diagrammen abdeckt.

Bei den meisten lässt sich laut Anbietern der Betrieb auf dem eigenen Server wählen, einige bieten zusätzlich eine gehostete Variante.

Der Vorteil liegt in der Unabhängigkeit und bei den Kosten für Lizenzen. Dem steht Aufwand gegenüber: Server, Updates, Datensicherung und Absicherung müssen Sie selbst organisieren oder einkaufen.

Für ein kleines Team ohne IT lohnt sich das selten. Ein gehostetes Produkt mit Sitz in Deutschland ist dann oft der einfachere Weg.

DSGVO-konforme Trello Alternativen aus Deutschland und der EU

Ob ein Tool DSGVO-konform eingesetzt werden kann, hängt nie nur vom Anbieter ab, sondern auch von Ihrer Konfiguration, Ihren Verträgen und Ihren Daten.

Als Orientierung helfen drei Fragen: Wo werden die Daten gespeichert, gibt es einen Auftragsverarbeitungsvertrag, und welche Unterauftragnehmer sind beteiligt?

Anbieter wie factro oder OpenProject nennen laut eigenen Angaben Hosting in Deutschland beziehungsweise der EU, und auch Colex wird mit Fokus auf Hosting in Deutschland betrieben.

Lassen Sie sich Angaben zu Standort und Vertrag schriftlich bestätigen und halten Sie das Ergebnis in Ihrer Dokumentation fest. Die rechtliche Bewertung bleibt bei Ihrer Datenschutzberatung.

Umstieg von Trello: die Checkliste

Mit einer festen Reihenfolge verläuft der Wechsel ruhiger. Diese Checkliste hat sich bewährt:

Zeitplan für den Umstieg von Trello in vier Wochen
Der Umstieg in vier Wochen.
  • Aufräumen: Archivieren Sie abgeschlossene Karten und doppelte Boards, bevor Sie etwas übernehmen.
  • Bedarf klären: Notieren Sie, welche Ansichten, Spalten und Regeln Ihr Team wirklich nutzt.
  • Daten sichern: Exportieren Sie Ihre Boards aus Trello und bewahren Sie die Dateien auf.
  • Pilot wählen: Starten Sie mit einem Board und einem Team, nicht mit dem ganzen Unternehmen.
  • Struktur anlegen: Gruppen, Status und Spalten festlegen, Kontakte aus dem CRM verbinden.
  • Aufgaben übernehmen: Offene Aufgaben per CSV-Import laden und Stichproben prüfen.
  • Regeln vereinbaren: Wo stehen Rückfragen, wer ist zuständig, wann ist eine Aufgabe fertig?
  • Parallel arbeiten: Zwei Wochen beide Systeme nutzen, das alte nur noch zum Lesen.
  • Feedback einholen: Fragen Sie das Team, was fehlt, und passen Sie Spalten und Regeln an.
  • Abschalten: Erst wenn alle im neuen Board arbeiten, kündigen Sie das alte Abo.

Typische Fehler beim Wechsel des Aufgaben-Tools

Die meisten Wechsel scheitern nicht an der Technik, sondern an der Einführung. Diese Fehler kommen immer wieder vor:

  • Alles auf einmal umstellen, statt mit einem Pilot zu beginnen.
  • Das alte Board unverändert nachbauen, statt den Prozess zu überdenken.
  • Zu viele Spalten und Status anlegen, die niemand pflegt.
  • Keine Verantwortlichen festlegen, sodass Aufgaben ohne Besitzer liegen bleiben.
  • Das Team zu spät einbinden und dann auf Widerstand zu stoßen.
  • Das alte System zu früh abschalten und dann Daten zu vermissen.

Board-Vorlagen: So können Teams ihr Kanban aufbauen

Ein gutes Board spiegelt den Ablauf Ihrer Arbeit. Drei Vorschläge als Startpunkt, die Sie nach Bedarf anpassen:

Board-Vorlage für ein Agentur-Projekt mit den Gruppen Briefing, Konzept, Umsetzung und Abnahme
Vorlage Agentur-Projekt.
Board-Vorlage für Serviceaufträge mit den Gruppen Neu, Terminiert, Vor Ort und Abrechnung
Vorlage Serviceauftrag.
Board-Vorlage für den Vertrieb mit den Gruppen Anfrage, Angebot, Verhandlung und Auftrag
Vorlage Vertrieb.
  • Agentur-Projekt: Gruppen Briefing, Konzept, Umsetzung, Abnahme. Status offen, in Arbeit, Rückfrage, erledigt. Spalten Verantwortliche, Frist und Kunde.
  • Serviceauftrag im Handwerk oder Außendienst: Gruppen Neu, Terminiert, Vor Ort, Abrechnung. Spalten Adresse, Telefon, Termin und Kunde. Die Kartenansicht zeigt die Einsätze des Tages.
  • Vertrieb: Gruppen Anfrage, Angebot, Verhandlung, Auftrag. Spalten Kontakt, Wert, nächste Aktion und Frist.

Kanban einfach erklärt: Prinzip, Regeln und häufige Fehler

Kanban ist eine Methode, Arbeit sichtbar zu machen. Aufgaben stehen als Karten in Spalten, die den Fortschritt zeigen, meist offen, in Arbeit und erledigt. Wer eine Aufgabe übernimmt, zieht die Karte weiter.

So erkennt das Team auf einen Blick, wo es hakt.

Wichtig ist eine Regel: nicht zu viel gleichzeitig. Begrenzen Sie die Zahl der Karten in Arbeit pro Person, denn wer vieles anfängt, schließt wenig ab.

TaskFlow setzt dieses Limit nicht automatisch durch, Sie können es aber als Teamregel vereinbaren. Ebenso hilfreich ist eine klare Definition, wann eine Aufgabe fertig ist, damit nicht jede Person etwas anderes meint.

Häufige Fehler sind zu viele Spalten, Karten ohne Verantwortliche und Boards, die nie aufgeräumt werden. Kanban unterscheidet sich von Scrum dadurch, dass es keine festen Sprints gibt: Aufgaben fließen laufend durch das Board.

Für Kundenaufträge und Servicearbeit passt das meist besser als starre Zyklen.

Kanban-Prinzip: Karten wandern durch die Spalten Offen, In Arbeit, Rückfrage und Erledigt
So funktioniert Kanban.

Die wichtigsten Funktionen im Vergleich in Kurzform

Wer wenig Zeit hat, findet hier die Funktionen und Schwerpunkte der bekannten Tools in einer Zeile. Alle Angaben beruhen auf öffentlichen Produktbeschreibungen und sollten vor einer Entscheidung beim Anbieter geprüft werden.

  • Trello: Kanban-Boards mit Karten, Listen und Checklisten, dazu Power-Ups und Automatisierungen. Passt für einfache Projekte und kleine Teams.
  • Asana: Projektmanagement mit Zeitleisten, Zielen und Abhängigkeiten. Passt für Organisationen mit vielen parallelen Projekten.
  • Microsoft Planner: Aufgabenverwaltung im Microsoft-365-Umfeld. Passt, wenn Ihr Team ohnehin mit Microsoft arbeitet.
  • Notion: Dokumente, Wissen und Datenbanken in einem Arbeitsbereich. Passt, wenn Wissen und Aufgaben zusammengehören.
  • monday.com und ClickUp: frei konfigurierbare Boards mit vielen Funktionen. Passen für Teams, die ein flexibles System selbst aufbauen wollen.
  • TaskFlow: Aufgaben mit Kundenbezug, Kanban, Liste, Kalender und Karte, dazu Google Kalender und Verknüpfung mit Angeboten und Rechnungen.

Support, Kundenservice und Bewertungen: So prüfen Sie den Anbieter

Neben den Funktionen entscheidet der Support. Wie schnell antwortet der Kundenservice, gibt es Hilfe auf Deutsch, und wie gut ist die Dokumentation?

Lesen Sie dazu Bewertungen auf Plattformen wie Capterra und achten Sie nicht nur auf die Gesamtnote, sondern auf Aussagen zu Support und Umstieg.

Eine einzelne Bewertung sagt wenig, viele Bewertungen zum selben Punkt sind ein Signal.

Auch Flexibilität zählt: Lassen sich Spalten, Status und Regeln anpassen, oder müssen Sie sich dem Tool anpassen?

Fragen Sie den Support vor dem Kauf konkret nach Ihrem Anwendungsfall und achten Sie darauf, wie hilfreich die Antwort ist. Bei Colex begleiten Dokumentation und persönlicher Support den Einstieg.

Aufgabendetails und Projektverwaltung im Alltag

Eine gute Projektverwaltung zeigt alle Aufgabendetails an einer Stelle: Beschreibung, Verantwortliche, Frist, Kommentare, Anhänge und Kunde. In TaskFlow öffnen Sie dazu ein Element und sehen den gesamten Verlauf.

Das erspart Rückfragen und die Suche in E-Mails.

Auf dieser Seite haben wir die Funktionen bewusst anhand von Alltagsbeispielen beschrieben; Quelle der Angaben zu anderen Tools sind deren öffentliche Produktseiten.

Ein Bild sagt jedoch mehr als viele Worte, daher lohnt sich ein Blick auf die Demo oder ein kostenloser Test mit einem echten Projekt Ihres Teams.

Aufgabendetails in TaskFlow mit Beschreibung, Status, Verantwortlichem, Frist und verknüpftem Kunden
Aufgabendetails an einer Stelle: Status, Verantwortliche, Frist und Kunde.

Für kleine Unternehmen und den Mittelstand: Zeiterfassung, Dashboard und Funktionen

Kleine Unternehmen brauchen selten das größte Werkzeug, sondern das, was sie im Alltag wirklich nutzen. Im Mittelstand kommen oft Zeiterfassung, Auswertungen und ein Dashboard als Wünsche hinzu.

Trello deckt diese Funktionen laut Anbieter teils über Power-Ups ab, bei TaskFlow gehört die Verknüpfung mit der Zeiterfassung von Colex zum Produkt. Frei konfigurierbare Auswertungs-Dashboards sind dagegen nicht der Schwerpunkt.

Prüfen Sie bei jeder Alternative zu Trello, welche Funktionen Sie täglich brauchen und welche nur gut klingen.

Für Projektmanagement mit Zeitplänen sind andere Tools näher dran, für Aufgaben am Kunden spielt TaskFlow seine Stärken aus.

Lesen Sie ergänzend Bewertungen auf Capterra, und wenn Sie Google Workspace nutzen, prüfen Sie den Abgleich mit dem Google Kalender.

Fazit: Welche Trello Alternative ist die beste Option?

Das Wichtigste aus diesem Artikel: Die ideale Lösung gibt es nicht, nur die passende für Ihre Arbeit. Für mittelgroße Teams zählen einfache Bedienung und gute Teamzusammenarbeit oft mehr als die Zahl der Funktionen.

Wenn Ihr Team nur ein einfaches Board braucht, bleibt Trello eine gute Wahl. Für klassisches Projektmanagement mit Zeitplänen sind Asana, monday.com oder OpenProject näher dran, für Wissen und Dokumente Notion.

Lohnend wird TaskFlow, sobald Aufgaben zu Kunden gehören und Sie Angebote, Rechnungen und Arbeitszeiten am selben Vorgang führen wollen.

Am sichersten entscheiden Sie mit einem kleinen Test: 30 Tage, ein echtes Board, ein echter Prozess. Danach wissen Sie, ob die Verknüpfung mit CRM und Belegen für Ihren Alltag den Unterschied macht.

Kurzantworten

Häufig gestellte Fragen zur Trello Alternative

Was ist besser als Trello?
Das hängt vom Einsatz ab. Für ein einzelnes einfaches Board ist Trello oft schwer zu schlagen. Wenn Aufgaben zu Kunden, Angeboten und Rechnungen gehören, ist ein Modul wie TaskFlow in Colex passender, weil nichts doppelt gepflegt wird. Wer ein allgemeines Arbeitsumfeld mit Dokumenten sucht, schaut sich eher Notion an.
Trello oder Asana: Was passt zu welchem Team?
Trello eignet sich für schnelle, übersichtliche Kanban-Boards. Asana ist laut Anbieter stärker bei Projektplanung mit Zeitleisten und Zielen. Beide sind eigenständige Aufgaben-Tools. Brauchen Sie zusätzlich Kunden, Angebote und Rechnungen am selben Vorgang, lohnt der Blick auf TaskFlow.
Ist Trello wirklich kostenlos?
Laut Anbieter gibt es einen kostenlosen Tarif mit eingeschränktem Umfang sowie kostenpflichtige Tarife. Welche Funktionen in welchem Tarif enthalten sind, ändert sich und sollte direkt bei Trello geprüft werden.
Welche Projektmanagement-Tools gibt es neben Trello?
Bekannt sind unter anderem Asana, Notion, Microsoft Planner, monday.com, ClickUp, Basecamp und Nuclino. Sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte, von einfachen Boards bis zu umfangreicher Projektplanung. TaskFlow in Colex ist darauf ausgelegt, Aufgaben mit Kunden und Belegen zu verknüpfen.

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