Jira-Alternative

Jira Alternativen: Welche Software passt zu Ihrem Unternehmen?

Eine Jira Alternative lohnt sich, wenn Ihr Team Kundenaufträge statt Software-Releases steuert. Hier sehen Sie, welche Tools es gibt, worin sie sich unterscheiden und wann TaskFlow in Colex die einfachere Lösung ist.

Highlights

Einfach einzurichten

Board, Gruppen und Status in Minuten, ohne Workflow-Schemata.

Kunde und Auftrag

Aufgaben am Kunden, Angebot und Rechnung am selben Vorgang.

Fristen im Kalender

Kalenderansicht und Google-Sync für Termine und Deadlines.

Rollen und Rechte

Boards öffentlich, privat oder nur für ausgewählte Mitglieder.

Colex ist die bessere Wahl, wenn …

  • Ihr Team Kundenaufträge und Projekte steuert, nicht Software-Releases
  • Sie einfache Boards ohne Administratoren-Wissen pflegen wollen
  • Aufgaben mit CRM, Angeboten, Rechnungen und Zeiterfassung zusammenhängen sollen
  • Fachabteilungen ohne IT-Kenntnisse selbst Boards anlegen sollen

Bleiben Sie bei Jira, wenn …

  • Sie Software entwickeln und Sprints, Backlog und Story Points brauchen
  • Sie Versionsverwaltung und Entwickler-Werkzeuge anbinden müssen
  • Sie komplexe, frei konfigurierbare Workflows mit Genehmigungsstufen brauchen
  • Ihr Unternehmen bereits tief in Atlassian-Produkten arbeitet

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Vertiefung

Hintergrund & Entscheidungshilfe

Jira Alternative: Warum Teams außerhalb der Software-Entwicklung wechseln

Jira von Atlassian ist ein verbreitetes Werkzeug für die Software-Entwicklung: Backlog, Sprints, Tickets, frei konfigurierbare Workflows und Auswertungen für agile Teams.

Dort ist es zu Recht Standard, und laut Anbieter lässt es sich über Erweiterungen weit anpassen.

Viele Unternehmen setzen Jira trotzdem in Abteilungen ein, die keine Software entwickeln, etwa im Marketing, im Vertrieb oder im Service.

Der häufigste Grund für die Suche nach einer Alternative: Der Aufwand steht in keinem Verhältnis zum Nutzen.

Workflows und Berechtigungen müssen gepflegt werden, und Begriffe wie Epics und Story Points passen nicht zum Alltag einer Agentur oder eines Betriebs.

Kurze Antwort: Welche Jira Alternative passt zu wem? (Artikel im Überblick)

Die kurze Antwort: Wer weiter Software entwickelt, bleibt bei Jira oder prüft Azure DevOps. Wer Open Source und volle Kontrolle sucht, schaut zu Redmine oder OpenProject.

Wer klassisches Projektmanagement mit Zeitplänen braucht, vergleicht Asana, ClickUp und Wrike. Und wer Aufgaben, Kunden, Angebote und Rechnungen verbinden will, nimmt TaskFlow in Colex.

Entscheidungshilfe: Azure DevOps, Redmine, OpenProject, Asana, ClickUp oder TaskFlow je nach Bedarf
Welche Jira Alternative passt zu welchem Bedarf.

Jira Software, Jira Cloud und Jira Server: Was Jira heute ist

Jira Software ist laut Atlassian für agile Teams gedacht und wird als Cloud-Dienst oder in einer Data-Center-Variante für große Unternehmen angeboten. Der Support für Jira Server wurde laut Atlassian im Februar 2024 beendet.

Wer noch eine ältere Installation betreibt, steht daher vor einer Entscheidung: auf Cloud oder Data Center wechseln oder eine andere Software wählen.

Für größere Organisationen bietet Jira zusätzlich Planung über mehrere Projekte hinweg, in der Regel als Portfolio-Funktion, sowie eine Integration mit Confluence, dem Wiki desselben Anbieters.

Diese Funktionen sind stark, bedeuten aber Lizenzkosten und Pflegeaufwand, den kleinere Teams selten brauchen.

So finden Sie die passende Software: sechs Kriterien

Auf dem Markt gibt es viele Tools für Projektmanagement, und gutes Projektmanagement sieht je nach Team anders aus. Jedes Tool setzt andere Schwerpunkte. Diese Kriterien trennen die Anwendungsfälle am deutlichsten:

  • Wer pflegt das System? Wenn niemand Zeit für Workflow-Administration hat, gewinnt ein einfach eingerichtetes Board.
  • Was wird gesteuert? Kundenaufträge, Kampagnen und Serviceeinsätze passen zu TaskFlow, Releases und Fehlerberichte zu Jira.
  • Wie wichtig ist der Kundenbezug? TaskFlow greift auf die Kunden im Colex-CRM zu, Angebote und Rechnungen hängen am selben Kunden.
  • Wie viele Anbindungen brauchen Sie? Jira hat laut Anbieter einen breiten Marktplatz, Colex bietet eigene verknüpfte Module ohne Partner-Erweiterungen.
  • Wie hoch ist der Umstiegsaufwand? Offene Tickets lassen sich per CSV in ein Board übernehmen, Workflows und Berichte müssen Sie neu denken.
  • Was darf es kosten? Vergleichen Sie Lizenz, Pflegeaufwand und die Tools, die Sie damit ersetzen. Lesen Sie Bewertungen auf Capterra: Für den Erfolg bei verteilten Teams zählt, dass leistungsstarke Funktionen die Produktivität über den gesamten Projektlebenszyklus stützen.

Die Allrounder: Asana, ClickUp, monday.com und Wrike

Diese Tools zielen auf Teams, die Projektmanagement als eigenes Thema betreiben. Die Beschreibungen beruhen auf öffentlich bekannten Produktangaben; Preise und Funktionen ändern sich, bitte prüfen Sie sie direkt beim Anbieter.

  • Im Vergleich zu Jira ist Asana laut Anbieter auf die Planung von Projekten und Teams mit Zeitleisten, Zielen und Abhängigkeiten ausgelegt, nicht auf die Software-Entwicklung.
  • ClickUp gilt als besonders funktionsreich, mit Aufgaben, Dokumenten, Gantt-Diagrammen und Auswertungen in einem System. Dafür ist die Einarbeitung länger.
  • monday.com bietet frei konfigurierbare Boards mit Automatisierungen und Dashboards und lässt sich laut Anbieter gut an eigene Abläufe anpassen. Das passt auch für kreative Teams, die ihren Workflow selbst gestalten wollen und Wert auf Transparenz im Projektmanagement legen.
  • Wrike richtet sich laut Anbieter an Unternehmen, die Projekte, Ressourcenplanung und Berichte in einer Software bündeln wollen. Auch Projektron ist hier zu nennen, eine Projektmanagement-Software für Dienstleister mit Projektabrechnung.

Open Source Alternative zu Jira: OpenProject und Redmine

Wer volle Kontrolle über Daten und Betrieb behalten will, findet in Open-Source-Lösungen eine Möglichkeit.

OpenProject deckt laut Anbieter klassisches und agiles Projektmanagement mit Gantt-Diagramm, Zeitplanung und Aufgabenmanagement ab und ist als Community Edition frei nutzbar.

Open Source heißt aber nicht, dass der Betrieb nichts kostet: Die Source steht offen, die Pflege kostet Zeit. Redmine ist eine lange etablierte Open-Source-Software für Tickets und Projekte, die sich über Plugins erweitern lässt.

Der Preis dafür ist Aufwand: Server, Datenbank, Updates und Datensicherung müssen Sie selbst organisieren oder einkaufen.

Für ein kleines Team ohne IT lohnt sich das selten, ein gehostetes Produkt mit Sitz in Deutschland ist oft der einfachere Weg.

Azure DevOps und Co.: Wenn Sie doch Software entwickeln

Für Entwicklerteams sind Azure DevOps, GitLab oder GitHub Projects naheliegende Alternativen, weil sie Tickets, Code und Pipelines verbinden. TaskFlow ersetzt diese Werkzeuge nicht.

Wenn Ihr Unternehmen Software entwickelt und andere Abteilungen Aufträge abwickeln, ist es oft sinnvoll, beides zu trennen: Jira oder ein Entwickler-Tool für die Technik, ein einfaches Board für den Rest.

TaskFlow in Colex: die Jira Alternative mit Kundenbezug

TaskFlow ist das Aufgabenmodul von Colex. Der Schwerpunkt liegt nicht auf Entwicklung, sondern auf Aufgaben, die zu Kunden, Angeboten, Rechnungen und Zeiten gehören.

Kontakt-Spalten greifen auf die Kunden im Colex-CRM zu, neue Kunden lassen sich aus dem Board anlegen, und Aufgaben erscheinen im Kundendossier.

Ein Board lässt sich als Liste, Kanban, Kalender und Karte darstellen. Regeln pro Board setzen Felder, benachrichtigen Personen, verschieben oder archivieren Elemente, wenn sich ein Status ändert.

So entsteht ein einfacher Workflow ohne Programmierung, und die Automatisierung spart wiederkehrende Klicks.

TaskFlow-Board einer Agentur in der Listenansicht mit Status, Verantwortlichen, Fristen und Kunden
Listenansicht mit Gruppen, Status, Verantwortlichen, Fristen und Kunde (Beispieldaten).
Neue Automatisierung in TaskFlow mit Wenn-Dann-Regel für ein Board
Automatisierungen: Auslöser und Aktion pro Board festlegen.
Schaubild: Kunde, Aufgabe, Angebot, Rechnung und Zeit hängen an einem Vorgang
Bei TaskFlow hängt die Aufgabe am selben Kunden wie Angebot, Rechnung und Zeit.

Funktionen, Transparenz und Zusammenarbeit im Alltag

Mehr Transparenz heißt weniger Rückfragen, und Transparenz im Team spart Zeit. Sie entsteht, wenn jede Aufgabe an einer Stelle alle Details zeigt: Beschreibung, Verantwortliche, Frist, Kommentare, Anhänge und Kunde.

In TaskFlow öffnen Sie dazu ein Element und sehen den gesamten Verlauf.

Kommentare und Aktivitäts-Updates stehen direkt am Element, Zuweisungen und Fristen lösen Benachrichtigungen aus, auf Wunsch auch als Desktop-Benachrichtigung.

Wie schnell Änderungen anderer Nutzer sichtbar werden, etwa in Echtzeit, prüfen Sie im Test.

Termine lassen sich mit dem Google Kalender synchronisieren. Gantt-Diagramme, Portfolio-Planung über viele Projekte und frei konfigurierbare Auswertungen gehören dagegen nicht zum Schwerpunkt von TaskFlow.

Kanban-Ansicht in TaskFlow mit Spalten Offen, In Arbeit, Rückfrage und Erledigt
Kanban-Ansicht nach Status gruppiert (Beispieldaten einer Agentur).
Aufgabendetails in TaskFlow mit Beschreibung, Status, Verantwortlichem, Frist und verknüpftem Kunden
Aufgabendetails an einer Stelle: Status, Verantwortliche, Frist und Kunde.
Kalenderansicht in TaskFlow mit Fristen und Aufgaben im Monat
Kalenderansicht mit Fristen; der Google Kalender lässt sich verbinden.
Kommentare am Element in TaskFlow mit Rückfrage und Antwort im Team
Rückfragen stehen als Update am Element.
Kanban-Prinzip: Karten wandern durch die Spalten Offen, In Arbeit, Rückfrage und Erledigt
So funktioniert Kanban.

Kosten, Lizenz und Abrechnung im Vergleich

Die Jira-Preise hängen von Tarif und Nutzerzahl ab, bitte prüfen Sie sie direkt beim Anbieter.

Colex startet bei 69 € pro Monat zzgl. MwSt. mit fünf Benutzern, TaskFlow ist ab dem Starter-Tarif enthalten, die Testphase dauert 30 Tage ohne Kreditkarte.

Neben der Lizenz zählt der Pflegeaufwand, und Kosteneffizienz heißt, Automatisierung und Projektmanagement ohne zusätzliche Administration zu bekommen.

Wer heute Zeit in die Administration eines großen Systems steckt, spart bei einem schlankeren Board oft mehr, als die Lizenz ausmacht.

Und wer Rechnungsstellung und Abrechnung ohnehin in Colex erledigt, spart die Schnittstelle zwischen Aufgaben und Belegen. Colex wird mit Fokus auf Hosting in Deutschland betrieben, ein Auftragsverarbeitungsvertrag steht bereit.

Umstieg von Jira: So gehen Sie vor

Beginnen Sie mit einem Pilot: ein Team, ein Board, ein echter Prozess. Offene Aufgaben können Sie per CSV-Import übernehmen, Workflows, Berichte und Berechtigungsschemata müssen Sie dagegen neu aufsetzen.

Arbeiten Sie zwei Wochen parallel und lassen Sie das alte System nur noch zum Lesen offen, bevor Sie es abschalten.

Zeitplan für den Umstieg in vier Wochen
Der Umstieg in vier Wochen.
Board-Vorlage für ein Agentur-Projekt mit den Gruppen Briefing, Konzept, Umsetzung und Abnahme
Vorlage für den Pilot: Agentur-Projekt.
Board-Vorlage für den Vertrieb mit den Gruppen Anfrage, Angebot, Verhandlung und Auftrag
Vorlage Vertrieb.

Wann Colex nicht die richtige Wahl ist

Für Software-Entwicklung ist TaskFlow nicht gedacht: Es gibt keine Sprint-Planung mit Story Points und keine Anbindung an Entwickler-Werkzeuge.

Auch frei konfigurierbare Workflows mit mehrstufigen Genehmigungen sind nicht der Schwerpunkt. Eine native App für iOS oder Android wie bei Jira gibt es nicht, die Colex-App läuft als PWA.

Unternehmen, die das brauchen, bleiben besser bei Jira.

Jira Alternative für Unternehmen: Komplexität, Portfolio und Integration

Mit der Größe eines Unternehmens wächst die Komplexität. Portfoliomanagement, also die Planung und Budgetierung über viele Projekte hinweg, gehört zu den Stärken großer Enterprise-Lösungen.

Jira bietet dafür laut Anbieter eine Portfolio-Funktion für die Planung über mehrere Teams. Wer Portfoliomanagement ernsthaft betreibt, braucht Portfolio-Ansichten, Abhängigkeiten und Auswertungen.

TaskFlow ist für Portfoliomanagement nicht gedacht.

Anders sieht es für Teams aus, die Aufgaben und Kundenprojekte verfolgen.

Dort zählen Transparenz, einfache Automatisierung und die Integration von Aufgaben, Angeboten und Rechnungen mehr als anpassbare Workflows mit vielen Stufen.

Ob Änderungen in Echtzeit sichtbar sind, ist zweitrangig, wichtiger ist, dass die Arbeit nachvollziehbar bleibt.

Jede Option hat Kompromisse: Wer maximale Flexibilität will, zahlt mit Aufwand bei Einrichtung und Pflege, wer Kosteneffizienz und einfache Nutzung will, verzichtet auf Tiefe.

Eine Migration aus Jira sollten Sie als Projekt behandeln.

Testen Sie Anwendung und Umsetzung in einem Pilot, halten Sie das Risiko klein, prüfen Sie die Projektverfolgung im neuen Board und bauen Sie alte Workflows nur dort nach, wo sie für die Arbeit wirklich nötig sind.

Agile Methoden wie Kanban lassen sich in TaskFlow abbilden, agile Sprint-Planung mit Story Points nicht, und Softwareentwicklung bleibt bei Jira besser aufgehoben.

Fazit: Welche Jira Alternative ist die beste Wahl?

Das Wichtigste aus diesem Artikel: Die beste Wahl hängt davon ab, was Ihr Team steuert. Für Entwicklung bleibt Jira stark, für klassisches Projektmanagement sind Asana, ClickUp oder OpenProject näher dran.

Für Aufgaben am Kunden, mit Angeboten, Rechnungen und Zeiterfassung im selben System, ist TaskFlow die einfachere Lösung.

So wird Projektmanagement im Unternehmen für die Nutzung im Alltag einfacher, auch wenn Enterprise-Funktionen fehlen.

Am sichersten entscheiden Sie mit einem Test: 30 Tage, ein echtes Board, ein echter Prozess.

Kurzantworten

Häufig gestellte Fragen zur Jira Alternative

Welche 5 Projektmanagement-Tools sind die besten?
Eine einzige Rangliste gibt es nicht, es hängt vom Einsatz ab. Häufig genannt werden Jira für Entwicklerteams, Asana und ClickUp für klassisches Projektmanagement, OpenProject als Open-Source-Lösung und TaskFlow in Colex für Aufgaben am Kunden.
Ist Jira gleich Confluence?
Nein. Beide stammen von Atlassian, sind aber verschiedene Produkte: Jira verwaltet Aufgaben und Tickets, Confluence ist ein Wiki für Dokumentation und Wissen. Sie lassen sich laut Anbieter miteinander verbinden.
Ist OpenProject kostenlos?
Laut Anbieter gibt es eine Community Edition, die Sie selbst betreiben können. Gehostete Varianten und Enterprise-Funktionen sind kostenpflichtig. Aktuelle Bedingungen stehen auf der Seite von OpenProject.
Kann man Jira kostenlos nutzen?
Laut Atlassian gibt es einen kostenlosen Tarif für kleine Teams mit eingeschränktem Umfang. Funktionen und Grenzen ändern sich, bitte prüfen Sie sie direkt beim Anbieter.

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Keine Kreditkarte – Aufgaben und Kundenaufträge ohne Entwickler-Overhead.