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SafeBox

Passwörter, Freigaben, Generator und Leak-Hinweise · 14 Fragen

Was ist SafeBox?
SafeBox ist der Tresor für Zugangsdaten, PINs und Geheimnisse Ihres Teams — verschlüsselt, mandantengetrennt, mit Rechten. Keine Zettel, keine Slack-Nachricht mit dem Root-Passwort. Recht „SafeBox / Lesen“ zum Sehen freigegebener Einträge, Schreiben zum Anlegen, Löschen extra.
Wie lege ich einen Eintrag an?
SafeBox öffnen, Neu, Titel (z. B. „Hoster Login“), Benutzername, Passwort, optional URL und Notiz. Speichern. Klare Titel helfen anderen, den Eintrag zu finden. Generator für neue Passwörter nutzen, statt Geburtstage zu recyceln.
Wer sieht welchen Eintrag?
Nicht jeder mit SafeBox-Lesen sieht jedes Geheimnis. Teilen Sie gezielt mit Personen oder über die vorgesehene Freigabelogik. Bei Personalwechsel Freigaben entziehen. Globales Leserecht ohne Freigabe ist kein Freifahrtschein auf alle Tresore, wenn Einträge eingeschränkt sind.
Wie funktioniert der Passwort-Generator?
Im Eintrag Generator nutzen: Länge und Zeichensatz wählen, übernehmen, speichern. Das neue Passwort muss parallel beim Zieldienst geändert werden — sonst ist der Tresor aktuell und der Dienst nicht. Nicht das generierte Passwort zusätzlich in einer Mail „zur Sicherheit“ verschicken.
Was bedeuten Leak-Hinweise?
Colex warnt, wenn ein gespeichertes Passwort in bekannten Datenlecks vorkommt. Dann Passwort beim Dienst ändern, Eintrag aktualisieren, Wiederverwendung vermeiden. Das Dashboard-Widget „Kompromittierte Passwörter“ sehen nur Berechtigte. Ein Hinweis heißt handeln, nicht ignorieren.
Sind die Passwörter wirklich verschlüsselt?
Einträge sind verschlüsselt abgelegt und nur für Berechtigte im Mandanten sichtbar. Übertragung läuft über HTTPS. Colex-Mitarbeitende anderer Mandanten haben keinen Zugriff — Mandantentrennung hat Vorrang. Trotzdem: Master-Passwort Ihrer Colex-Anmeldung stark halten, 2FA nutzen, Sitzungen nicht auf fremden Rechnern offen lassen.
Kann ich Einträge im Team teilen, ohne das Passwort vorzulesen?
Genau dafür ist SafeBox da. Freigabe setzen, die Person öffnet den Eintrag selbst. Kopieren in die Zwischenablage bewusst und kurz — Clipboard-Historien auf gemeinsam genutzten PCs sind ein Risiko. Chat, Mail und Task-Kommentare sind der falsche Ort für Geheimnisse.
Was tun, wenn jemand das Unternehmen verlässt?
Colex-Zugang deaktivieren, SafeBox-Freigaben prüfen, alle geteilten Dienst-Passwörter ändern, die die Person kennen konnte. Dashboard auf Leak-Hinweise prüfen. Nur den User zu deaktivieren, ohne Passwörter zu rotieren, reicht nicht.
Darf ich private Passwörter in SafeBox legen?
SafeBox ist für Betriebsgeheimnisse des Mandanten gedacht. Private Logins gehören nicht in die Firma — und Firmenlogins nicht in den privaten Manager auf dem Privattelefon ohne Freigabekonzept. Im Zweifel: betrieblich ja, privat nein.
Kann ich Ordner oder Kategorien nutzen?
Strukturieren Sie über klare Titel, Tags oder die in SafeBox vorgesehenen Gruppen. Einheitliche Namenskonvention (Dienst – Umgebung – Rolle) spart Suchzeit. „Login1“, „neu“, „wichtig!!!“ sind keine Strategie.
Ich habe ein Passwort falsch überschrieben — kann ich zurück?
Wenn eine Historie/Versionierung am Eintrag angeboten wird, dort wiederherstellen. Sonst nur über den Dienst (Passwort-Reset). Deshalb Änderungen bewusst speichern. Vier-Augen bei kritischen Root-Zugängen: nicht allein überschreiben ohne Notiz.
Warum sehe ich SafeBox nicht?
Plugin aus, Tarif ohne SafeBox, oder fehlendes Recht passwords/Lesen. Das Leak-Widget auf dem Dashboard ist ebenfalls geschützt. Anfragen an die Administration, nicht an Kolleginnen um „mal schnell das Passwort“.
Wie kopiere ich ein Passwort sicher?
Über die Kopieren-Aktion am Eintrag, einfügen, wo es hingehört, Zwischenablage danach überschreiben wenn möglich. Nicht in Screenshots, Tickets oder Chat spiegeln. Bildschirmfreigabe im Support: SafeBox vorher schließen.
Gibt es eine Notfall-Erreichbarkeit, wenn niemand den Tresor öffnen kann?
Mindestens zwei voneinander unabhängige Personen mit Zugang zu den kritischen Einträgen (und zum Colex-Admin). Dokumentation des Prozesses intern — nicht das Passwort auf Papier unter die Tastatur. Colex-Support kann Ihre Mandanten-Geheimnisse nicht „mal eben aushebeln“.